Vielleicht hast du schon häufig vom Selbstwert gehört, aber weißt nicht viel über ihn. In diesem Artikel erfährst du, was der Selbstwert ist, warum er so wichtig ist und wie du ihn mit einfachen Übungen stärken kannst.
Was der Selbstwert und das Selbstwertgefühl sind
Der Selbstwert, auch Selbstwertschätzung genannt, bezeichnet die persönliche Einschätzung über den eigenen Wert. Er befasst sich mit der Fragestellung: Wie bewerte ich mich selbst? (Finde ich mich gut oder schlecht? Traue ich mir etwas zu oder nicht? Erlaube ich mir Fehler oder kritisiere ich mich für sie?)
Das mit diesen Bewertungen einhergehende Gefühl ist das Selbstwertgefühl.
Ob ein Mensch nun ein starkes oder schwaches Selbstwertgefühl hat hängt davon ab, ob die Bewertungen (Gedanken), die er über sich hat, positiv oder negativ sind.
Negative Bewertungen sind beispielsweise: „Ich finde mich hässlich.“ „Ich bin langweilig.“ „Ich bin nicht belastbar.“ Positive Bewertungen sind beispielsweise: „Ich bin lebensfroh.“ „Ich bin ein Ruhepol für andere Menschen“, „Ich finde meine Augen schön.“
Vielleicht kannst du schon erahnen, dass dein Selbstwert dein Leben in hohem Maße beeinflusst. Denn das tut er. Er beeinflusst deine gesamte Realität – wie du dich verhältst, wie du auf andere Menschen reagierst und sogar, was du für Erfahrungen im Leben machst.
Doch woher kommen diese Bewertungen und warum haben manche Menschen einen starken – und andere einen schwachen Selbstwert?
Woher das (schwache) Selbstwertgefühl kommt
Einen starken oder geringen Selbstwert hast du nicht einfach von Geburt an, auch wenn man das manchmal meinen könnte. Der Selbstwert ist zwar zum Teil veranlagt, entwickelt sich jedoch vor allem durch die Erfahrungen, die du in deinem sozialen Umfeld machst. Dabei sind die Erfahrungen, die du in deinen ersten sieben Lebensjahren gemacht hast, besonders entscheidend dafür, was du heute über dich denkst.
Die Ursache für ein geringes Selbstwertgefühl liegt in der fehlenden Erfahrung, dass wir so, wie wir sind, gut genug sind.
In unserer Gesellschaft geht es viel um Normen, Leistung und Erfolg. Schon in jungen Jahren werden Kinder bewertet und mit Ihresgleichen verglichen:
- Entsprechen sie der Norm?
- Entsprechen sie dem Maßstab von einer guten Erziehung?
- Entsprechen sie den Erwartungen ihres Umfeldes?
- Entsprechen sie den Erwartungen und Vorstellungen ihrer Eltern
Wenn Kinder den gesellschaftlichen oder elterlichen Anforderungen nicht (ausreichend) entsprechen – sprich: nicht gut genug sind – sind Eltern häufig darum bemüht, ihr Kind auf gewisse Art zurechtzubiegen und dahingehend zu erziehen, dass es ihren Anforderungen entspricht.
Zum Beispiel:
- „Stell dich nicht so an. Sei ein braves Kind und gib dem Onkel ein Küsschen.“
- „Streng dich mehr an und bring bessere Noten nach Hause, sonst wird aus dir nichts.“
- „Hör auf so viel zu träumen, davon kannst du dir nichts kaufen.“
- „Der Rock ist zu kurz, willst du wie ein Flittchen rumlaufen?“
Durch solche „Korrekturmaßnahmen“ machen wir bereits als Kind die Erfahrung, dass “gut genug sein” an Bedingungen oder bestimmte Maßstäbe geknüpft ist. Wir lernen, dass wir immer etwas bestimmtes tun, sein oder vorweisen müssen, um wertvoll und anerkannt zu sein. Wir lernen, dass das, was „richtig“ und „falsch“ ist, mehr von den Erwartungen und der Reaktion unseres Umfeldes abhängt, als von unseren eigenen Gefühlen.
So haben wir mit der Zeit verlernt, unserer inneren Stimme zu vertrauen und uns wertvoll zu fühlen, so wie wir sind. Stattdessen haben wir gelernt, unseren Wert von der Reaktion unseres Umfeldes und äußeren Bedingungen abhängig zu machen.
Mit fatalen Folgen.
Innere Antreiber – Folge von geringer Selbstwertschätzung
Wenn du als Kind immer nur die Erfahrung gemacht hast, dich anpassen oder etwas leisten zu müssen, um wertvoll und akzeptiert zu sein, können sich daraus feste Überzeugungen, sogenannte Glaubenssätze, entwickelt haben, die dich auch heute noch als Erwachsener unbewusst antreiben und dein Leben bestimmen.
Schauen wir uns an, ob das bei dir der Fall ist.
Kennst du eine oder mehrere der folgenden Stimmen aus deinem Leben besonders gut?
- Ich muss stark sein.
- Ich muss es jedem recht machen.
- Ich muss perfekt sein.
- Ich muss mich beeilen.
- Ich darf keine Fehler machen.
Diese Stimmen entstammen deiner tiefsitzenden Überzeugung, dass du nur wertvoll bist, wenn du bestimmte Ansprüche erfüllst oder bestimmten Erwartungen gerecht wirst.
Das Ziel dieser Stimmen: Die vermeintlichen Anforderungen an deinen Wert sicherzustellen, damit du dich wertvoll fühlen kannst – und in der Gemeinschaft akzeptiert und geschützt bist.
Wenn diese Stimmen – auch innere Antreiber genannt – besonders ausgeprägt sind, entsteht dadurch viel innerer Druck und Leid in deinem Leben.

„Ich muss“ „Ich sollte“ „Ich darf nicht“ – Auswirkungen von inneren Antreibern
Erkennst du dich in einer der folgenden Beschreibungen wieder?
• Du glaubst, stark sein zu müssen.
Du bist seit Wochen erschöpft und müde. Eigentlich ist dir ist alles zu viel. Du würdest gerne einfach mal loslassen und Schwäche zulassen, sagen, dass du Hilfe brauchst und es so nicht weitergehen kann, doch irgendetwas blockiert dich. Nach außen hin zeigst du das starke Bild von dir, das dein Umfeld von dir erwartet: Positiv. Freundlich. Immer Hilfsbereit. Während du innerlich immer mehr zerbrichst.
• Du hast das Gefühl, es allen recht machen zu müssen.
Dein Partner möchte, dass du ihn zu einem Geburtstag begleitest. Dir ist das nicht recht. Du kennst die Menschen auf der Feier. Sie liegen nicht auf deiner Wellenläng. Zudem gehst du gerne früh schlafen. Du willst „Nein“ sagen und dir selbst einen schönen Abend erlauben, doch es fällt dir so schwer. Du gibst nach. Du bist auf der Feier und fühlst dich verloren. Findest keine Gesprächsthemen und bist die Einzige, die kaum etwas trinkt. Du kommst spät nach Hause und hast eine schlechte Nacht, die sich auch am folgenden Tag noch weiter auswirkt.
• Du willst unbedingt perfekt sein.
Du hast eine Aufgabe von deinem Chef bekommen und machst dich voller Hingabe an die Arbeit. Du brauchst lange. Du verlierst du dich in Details. Du hast hohe Anforderungen an dich und willst es perfekt machen. Doch es ist nie gut genug. Du hast große Angst davor, dass dein Chef nicht zufrieden ist und du Kritik bekommst. Du setzt dich unter Druck und velierst die Freude am Tun. Du würdest dir gerne auch Fehler erlauben, doch es gelingt dir kaum.
Kennst du solche Verhaltensweisen?
Wenn dich die inneren Stimmen stark antreiben, kann das dazu führen, dass du sehr oft Dinge tust, die du eigentlich nicht tun willst. Du hast das Gefühl “zu müssen”, gar nicht anders zu können, als dich auf eine bestimmte Art zu verhalten, auch wenn ein anderer Teil in dir gerne etwas anderes tun würde.
Doch warum fällt es uns so schwer, für uns einzustehen, wenn wir doch wissen, was wir brauchen und tun müssten, damit es uns gutgeht?
Von der Angst, du selbst zu sein
Es ist immer die Angst, die Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl daran hindert sie selbst zu sein.
- Die Angst, andere zu enttäuschen.
- Die Angst, von anderen nicht mehr gemocht zu werden.
- Die Angst vor Kritik oder Konflikten.
- Die Angst, Anerkennung zu verlieren.
- Die Angst zu versagen.
Diese Ängste stehen im Grunde für eine einzige Angst: Die Angst, nicht gut genug – und deshalb ausgestoßen und verloren zu sein. Um dich vor diesem Schmerz und dem „Tod“ zu schützen, kommen die inneren Antreiber ins Spiel und sagen dir, was du tun, sein oder haben musst, um gut genug – und damit sicher zu sein.
Dein Leben im Ungleichgewicht
Durch dieses angepasste Verhalten wird zwar kurzfristig dein Selbstwertgefühl befriedigt, weil du die Anforderungen an deinen Wert erfüllst. Doch dauerhaft zahlst du mit dieser Lebensführung einen hohen Preis.
Denn was passiert, wenn du dich häufig verbiegst und verstellst? Wenn du deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse ignorierst und es immer anderen, aber nie dir selber recht machst?
Du gerätst aus der Balance und damit in emotionalen wie körperlichen Stress.
Je länger dieser Stress anhält, desto stärker werden seine Symptome – das (innere) Getrieben sein, die Unzufriedenheit oder Selbstkritik. Bis sie irgendwann zu körperlichen oder psychischen Krankheiten ausarten wie Burnout oder Depression.
Hier hilft auf Dauer kein Medikament und auch nicht ein bisschen Achtsamkeit oder Yoga. Es hilft nur ein radikaler Wandel. Das Leben im Einklang mit deinen wahren Bedürfnissen und Werten.
Der Schlüssel dazu ist ein gesunder Selbstwert.
Das ist ein Selbstwert, der unabhängig von äußeren Reaktionen und Bedingungen ist. Er befähigt dich dazu, dein Leben auf deine Art zu leben, unabhängig für dein Wohlbefinden zu sorgen und dadurch innere Ruhe, Stabilität und Freude zu spüren.

Selbstwert entwickeln – in 3 Schritten zu innerer Stärke
Schritt 1 – Selbsterkenntnis
Dein Selbstwert basiert – wie das Wort sagt – auf deinem Selbst und deiner Bewertung darüber. Das heißt im ersten Schritt geht es darum herauszufinden, welches Bild du von dir hast.
- Was macht dich und dein Wesen aus?
- Was ist dir im Leben elementar wichtig?
- Was brauchst du wirklich, damit es dir gutgeht?
Notiere dir alles, was dir über dich einfällt.
Warum ist das wichtig?
Erst wenn du weißt, was dich ausmacht und was du für dein persönliches Wohlbefinden brauchst, kannst du danach leben.
Schritt 2 – Selbstakzeptanz
Oft wissen wir was wir brauchen, aber verurteilen uns dafür. Zum Beispiel liest du gerne, findest dich dadurch aber langweilig. Verurteile dich nicht mehr dafür, sondern genieße es, dass du gerne liest. Dass du in fremde Geschichten eintauchen kannst. Dass du viel Wissen angeeignet hast. Das lässt dich selbstbewusst zu dir stehen ohne schlechtes Gewissen.
Um die Akzeptanz zu erreichen kann dir auch die Methode The Work helfen, die ich in diesem Beitrag beschreibe: The Work – 4 Fragen, die dein Leben verändern können
Schritt 3 – Eigenverantwortung
Je mehr du dich in deinem Wesen akzeptierst, desto stärker wird dein Selbstwertgefühl und desto wichtiger wird dir dein Wohlbefinden werden. Du sorgst automatisch gut für dich und übernimmst Eigenverantwortung.
3 einfache Übungen für mehr Selbstwertgefühl
Ein nachhaltiges Selbstwertgefühl aufzubauen ist ein Weg, der seine Zeit braucht. Doch auch kurzfristig kannst du etwas tun. Mit den folgenden Übungen kannst du deinen Selbstwert im Alltag sofort stärken.
Übung 1: Lache (öfter) über dich selbst
Du fühlst dich immer gleich schlecht, wenn dir ein Fehler oder Missgeschick passiert ist und verurteilst dich dafür? Lache öfter über dich, wenn dir ein Malheur passiert ist. Nimm es mit Humor. Du darfst Fehler machen! Fehler machen ist menschlich. Sie schenken dir die Möglichkeit, bewusster zu werden und zu lernen!
Übung 2: Leg deine Maske ab
Du bist nach außen hin immer perfekt und spielst die Starke, doch innerlich sieht es oft anders aus? Leg deine Maske für einen Tag ab und beobachte, wie die Menschen reagieren. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass du eine viel bessere und intensivere Beziehung zu Menschen aufbaust, wenn du ehrlich bist und dich verletzlich zeigst. Willst du für das gemocht werden, was du bist? Dann zeige dich, wie du bist. Die Leute, die dich dann nicht akzeptieren, dürfen gerne aus deinem Leben verschwinden, weil sie dir nicht guttun und keine wahren Freunde sind.
Übung 3: Ich-mag-an-mir-Liste
Ich bin überzeugt davon, dass es mindestens fünf Sachen gibt, die du an dir magst. Wollen wir wetten?
Nimm ein Blatt Papier zur Hand und überlege dir, was du an dir magst – An deinem Aussehen, deinen Fähigkeiten, deinen Interessen, deinen Eigenschaften. Beginne die Liste zu schreiben (genieße es!) und beobachte, wie dir nach und nach immer mehr Dinge einfallen, die du an dir magst. Achte auf Details. Es können auch Kleinigkeiten sein. Schreib mir gerne in den Kommentaren, was du besonders gerne an dir magst!
Selbstwert steigern – Dir wert sein, gut für dich zu sorgen
Dein Selbstwert hat einen großen Einfluss auf dein Leben. Ist dein Selbstwert schwach, neigst du dazu das Wohlergehen anderer Menschen über dein eigenes zu stellen und ein Leben zu führen, das nicht wirklich zu dir passt und dich früher oder später unglücklich macht.
Ist dein Selbstwert stark und gesund, nimmst du dich selbst wichtig, behandelst dich liebevoll und sorgst für dein eigenes Glück, wodurch du die Zufriedenheit deines erfüllten und selbstbestimmten Lebens erfährst.

Hi, ich bin Bettina. Auf meinem Blog findest du über 200 Artikel über das Leben und das Menschsein.
Hallo Bettina,
das ist wirklich ein toller Artikel. Deine Tipps sind wirklich toll. Ich habe sie ausprobiert und sie funktionieren. Vielen Dank dir. Liebe Grüße, Christina
Liebe Christina,
ganz lieben Dank für dieses Feedback.
Liebe Grüße
Bettina
Hallo Bettina,
vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Ich erkenne mich in so vielen Punkten wieder und habe das Gefühl, vor einem großen Berg an Arbeit zu stehen. Ich hatte nie das Gefühl, gut genug zu sein und habe durch deinen Beitrag herausgefunden, dass ich über meine Hilfsbereitschaft meinen Selbstwert definiere. Ich opfere mich gerne auf und leide aber darunter. Ich habe das Gefühl, ich müsse das tun, helfen und für andere da sein und ich fühle mich auch besser, wenn ich das tue. Ich will mehr meine Grenzen achten, aber es fällt mir sehr schwer.
Viele Grüße
Sonja
Liebe Sonja,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kenne das Gefühl, sich anders zu verhalten, um dazuzugehören oder anderen gefallen zu wollen und es ist nicht leicht, diesem inneren Antreiber nicht mehr zu folgen. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit am Sebstwert jede Mühe wert ist, weil du frei wirst und zu innerem Frieden finden wirst. Weil du dich mit dir und anderen verunden fühlen wirst, obwohl – oder eher weil – du um deinen eigenen Wert weißt und für dich einstehst. Schreibe dir einmal auf, warum es sich lohnt, deine Grenzen einzuhalten. Liste alles auf, was dir einfällt. Und liste in einer anderen Spalte auf, was passiert, wenn du deine Grenzen nicht achtest. Welche Folgen hat das? Betrachte die Listen und spüre, was die Ergebnisse in dir auslösen. Verändert sich was?
Es hat Spaß gemacht die Ich-mag-an-mir-liste zu schreiben, auch wenn ich dachte, dass mir nicht so viel einfallen wird. Tatsächlich habe ich mehr Sachen gefunden, als ich vermutet hatte. Was ich besonders an mir mag sind mein Hände und dass ich Menschen bei der Begrüßung ein Lächeln schenke. 🙂
Meine Maske abzulegen fällt mir sehr schwer. Aber es stimmt, mit den Menschen, mit denen ich offen reden kann, fühle ich mich auch im Herzen sehr verbunden.
Hallo Tina,
wie schön, dass du diese Übung gemacht hast und wertvolle Dinge an dir entdeckt hast, für die du dich magst. 🙂
Nimm die Liste ruhig öfter zur Hand und erfreue dich an ihr 🙂
Hallo Bettina, vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. Für mich ist es schwer, meine Eltern nicht dafür verantwortlich zu machen, dass ich ein schwaches Selbstwertgefühl habe. Ich merke, dass ich ihnen schon auch Vorwürfe mache und mir wünsche, sie hätten mich hier und da anders behandelt. Wie kann ich damit umgehen?
Liebe Grüße
Tamara
Liebe Tamara,
ich kann deine Gefühle verstehen. Wahrscheinlich haben die meisten von uns in ihrer Kindheit zum Teil weniger schöne Erfahrungen gemacht und hätte sich von ihren Eltern ein anderes Verhalten gewünscht. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Eltern (aus ihrem Bewusstseinsstand heraus) aus bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben. Viele ihrer vielleicht begrenzten und dogmatischen Meinungen und Vorstellungen habe sie wiederum von ihren Eltern übernommen, ohne dass sie bewusst etwas dafür können. Auch unsere Eltern sind in bestimmten Glaubenssätzen und Mustern gefangen, die sie an uns weitergaben. Vergib ihnen (dabei kann dir auch dieser Artikel helfen) und sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst. Das einzige was du verändern kannst, ist dein Denken und Handeln. Deswegen setze dort an. Bleibe in der Gegenwart und gestalte aus ihr heraus deine Zukunft.
Hallo Bettina,
dein Artikel und die Tipps haben mir gut gefallen. Sie sind leicht umzusetzen und sofort im Alltag anwendbar. Die Liste werde ich mir öfter anschauen, wenn es mir Mal wieder nicht so gut geht und die Selbstzweifel überhand nehmen. Vielen Dank dafür.
Herzliche Grüße
Hallo Martina,
herzlichen Dank für deine Rückmeldung!
Liebe Grüße
Bettina
Hallo Bettina,
ich habe große Angst vor neuen Aufgaben. Ich habe Angst Fehler zu machen und dann blöd dazustehen. Es belastet mich sehr, weil ich täglich im Geschäft und sogar auch im Privaten Angst habe, dass mir Aufgaben zugeteilt oder auferlegt werden, für die ich nicht fähig genug bin. Ich habe The Work ausprobiert und konnte eine Besserung spüren. Das tat gut. Trotzdem finde ich es alleine schwer, das dauerhaft umzusetzen. Das würde ich gerne erreichen.
Danke für deine Tipps.
Viele Grüße
Sarah
Hallo Bettina, mein schlechtes Selbstwertgefühl zeigt sich in vielen Lebensbereichen. Am meisten macht mir gerade zu schaffen, dass mir der Mut für Veränderung fehlt, obwohl ich die aktuelle Situation nicht mehr aushalte. Ich weiß, dass sie nicht gut für mich ist und dass sich was ändern muss, aber ich schaffe es nicht.
Hallo Sina, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich verstehe deine Angst vor Veränderung, sie ist ganz natürlich. Für dich ist es wichtig herauszufinden, wie eine Veränderung trotz Angst dennoch gelingen kann. Wenn wir vor großen Veränderungen stehen, sehen wir oft nur einen riesigen Berg vor uns, von dem wir nicht wissen, wie wir ihn bezwingen können. Die Kust ist, die einzelnen Schritte zu finden, mit denen wir diesen Berg besteigen können. Welche Veränderung wünschst du dir? Und welche einzelnen Schritte sind nötig, um diese Veränderung zu erreichen? Nimm dir dazu ein Blatt Papier und schreibe deine Gedanken dazu auf. Vielleicht wird dein Weg klarer. Oft kann in solchen Situationen auch ein Coaching sehr sinnvoll sein, um die positive Veränderung in deinem Leben zu erreichen, die du für deinen innen Friedne und dein Wohlbefinden brauchst. Wenn du möchtest, können wir gerne mal umverbindlich über deine Situation sprechen. Hier kannst du einen Termin mit mir vereinbaren.
Hallo Sarah,
vielen Dank für deine Offenheit. Ich freue mich, dass dir The Work schon eine gute Hilfestellung gegeben hat. Was würde dir denn helfen, an der Umsetzung dranzubleiben? Wie könntest du dich motivieren? Vielleicht möchtest du dir eine Freundin als Unterstützung hinzuziehen oder deine kleinen Erfolge und Fortschritte belohnen? Erlaube dir einmal, über die Frage nachzudenken, bevor du aufgibst. Gewohnheiten zu ändern braucht immer Zeit und ein gewisses Maß an Ausdauer. Doch das Dranbleiben lohnt sich! Es gibt viele Formen der Unterstützung. Probiere dich aus, welche Form für dich die richtige ist.
Liebe Grüße
Bettina